Handyvideoprojekt public lab

Eva Paulitsch und Uta Weyrich
Projekt: Handyvideoprojekt public lab
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  1. Sammelaktion im öffentlichen Raum: Vom 5. bis 11. Mai 2017 waren wir in Tübingen unterwegs, haben Handyvideos gesammelt und Flyer verteilt, um auf unser Projekt aufmerksam zu machen.
  2. Workshop mit SchülerInnen: Mit der Geschwister-Scholl Schule Tübingen fanden wir einen interessierten Kooperationspartner. Wir führten mit SchülerInnen aus drei verschiedenen Klassen einen Workshop durch. Im großen Saal des Ratshauses, an dem Ort, an dem normalerweise über die Belange der Stadt entschieden wird, stellten wir unsere künstlerische Arbeit vor.
    Danach bekamen die SchülerInnen die Aufgabe, im öffentlichen Raum Jugendliche anzusprechen und sie aufzufordern, in Form eines Keywords ihren Bezug zu Tübingen zu formulieren und sie damit zu fotografieren. Das Ergebnis dieser Aktion waren 70 Portraits, die eindrucksvoll die Gefühle und Sichtweisen Jugendlicher StadtbewohnerInnen zeigen.
  3. Portraits von Jugendlichen
  4. Guerilla Screening: Am Ende des Projekts haben wir das geborgene Videomaterial der Stadt in Form eines Guerilla Screenings wieder zurückgegeben. Am Abend zogen wir mit unserem portablen Minibeamer durch Tübingen und transformierten die unterschiedlichsten Plätze zum temporären Open-Air-Kino. Im Zeigen ihrer Videos rückten wir die Lebenswelt der Digital Natives ins „Rampen-Licht“ und überraschten mit dieser unmittelbaren Aktion die Passanten mit einem Kinoprogramm der besonderen Art.
  5. Videoscreening im Rathaus Tübingen: Die gesammelten Portraits der SchülerInnen wurden Teil eines Videoscreenings, das drei Wochen lang ab Einbruch der Dunkelheit aus dem Rathausfoyer auf den Marktplatz projiziert wurde. Mit dieser lebendigen Portraitreihe okkupierten die Jugendlichen mit ihren Statements temporär das Rathaus und ermöglichten an diesem zentralen Platz eine Begegnung mit Passanten und StadtbewohnerInnen.

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© Fotos: Eva Paulitsch und Uta Weyrich, 2017